Stress ist bei vielen, die wir begleitet haben, einer der stärksten Auslöser für einen Schub. Wichtig ist die Unterscheidung: Stress erzeugt die Veranlagung nicht, aber er bringt bei bestehender Neigung die Haut ins Kippen. Bei uns lief das oft so ab, dass eine belastende Phase, wenig Schlaf oder innere Anspannung dem Juckreiz regelrecht die Tür geöffnet haben. Der Grund dahinter ist für uns das Nervensystem: Bleibt der Körper im Daueralarm, fährt er die Regeneration herunter, und genau die braucht die Haut, um sich zu erneuern. Was uns geholfen hat, war, Stress nicht als Nebensache zu behandeln, sondern gezielt gegenzusteuern, mit echten Pausen, ruhigem Schlaf und dem bewussten Herunterfahren am Abend. Das nimmt nicht jeden Auslöser weg, aber es hat bei uns die Häufigkeit und Heftigkeit der Schübe spürbar entlastet.
Ist Stress ein Auslöser für Neurodermitis?

Verfasst von Kristin Eifler
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Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.
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