Welche Symptome sind typisch für Neurodermitis?

Lächelnde Frau mit zusammengebundenem Haar und verschränkten Armen vor neutralem Hintergrund

Verfasst von Kristin Eifler

Zuletzt aktualisiert am

Typisch ist trockene, empfindliche Haut, die immer wieder juckt, oft besonders abends und nachts. Dazu kommen gerötete, entzündete Stellen, die nässen oder verkrusten können, und mit der Zeit durch das Kratzen verdickte, rissige Haut. Beliebte Stellen sind Ellenbeugen, Kniekehlen, Hals, Hände und Gesicht, bei Babys oft die Wangen und die Streckseiten. Charakteristisch ist der schubweise Verlauf: Es gibt ruhigere Phasen und dann wieder Zeiten, in denen alles schlimmer wird. Der Juckreiz ist für viele das Belastendste, weil er den Schlaf raubt und in einen Kratzkreis führt, der die Haut weiter schädigt. Bei uns war genau dieser nächtliche Juckreiz ein deutliches Warnsignal, dass der Körper unter Spannung stand. Wenn Hautstellen stark nässen, sich gelblich verkrusten oder du dich krank fühlst, lass das bitte ärztlich anschauen, dahinter kann eine Infektion stecken.

Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.

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