Wenn Stress dein Haupttreiber ist, lohnt es sich, genau dort anzusetzen, statt nur außen zu cremen. Bei uns hat am meisten geholfen, dem Nervensystem verlässlich Ruhe zu geben: ein ruhiger, fester Schlafrhythmus, echte Pausen im Tag und ein bewusstes Herunterfahren am Abend, statt bis zuletzt durchzupowern. Einfache Atemübungen, bei denen du länger ausatmest als einatmest, haben uns geholfen, aus dem Alarmmodus zu kommen, oft schon in wenigen Minuten. Wichtig war die Regelmäßigkeit, nicht die Perfektion. Parallel eine reizarme Pflege, damit die Haut außen stabil bleibt, während sich innen etwas löst. Erwarte keine gerade Linie, in stressigen Wochen wird es wieder mehr jucken, das ist normal. Wenn der Stress dich dauerhaft überfordert oder auf die Stimmung schlägt, hol dir Unterstützung, auch psychologisch. Die Haut ist bei stressbedingter Neurodermitis oft der Bote, nicht die eigentliche Baustelle.
Was tun gegen stressbedingte Neurodermitis?

Verfasst von Kristin Eifler
Zuletzt aktualisiert am
Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.
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