Meist wirken bei Kindern mehrere Dinge zusammen statt eines allein. Grundlage ist oft eine empfindliche, schwächere Hautbarriere, auf die dann Reize treffen. Von außen sind das häufig Hitze und Schwitzen, kratzige Kleidung, trockene Heizungsluft und zu häufiges, heißes Waschen, die die Haut austrocknen. Manche Kinder reagieren zusätzlich auf bestimmte Lebensmittel, das ist aber individuell und gehört ärztlich abgeklärt, statt auf Verdacht wegzulassen. Was für uns entscheidend und oft übersehen ist: die innere Seite. Anspannung, Aufregung, Reizüberflutung und schlechter Schlaf schlagen bei Kindern spürbar auf die Haut, weil Haut und Nervensystem eng zusammenhängen. Viele Eltern, die wir begleitet haben, erkennen mit der Zeit, dass Schübe in unruhigen Phasen zunehmen. Deshalb würden wir dir raten, nicht nur nach dem einen Auslöser zu suchen, sondern zu schauen, was dein Kind insgesamt reizt und was es beruhigt.
Was sind die Auslöser von Neurodermitis bei Kindern?

Verfasst von Kristin Eifler
Zuletzt aktualisiert am
Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.
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