Beikost gehört zur normalen Entwicklung und wird auch bei Neurodermitis meist nicht grundsätzlich verschoben. Was wir aus Erfahrung als hilfreich empfinden: neue Lebensmittel ruhig und einzeln einführen, ein paar Tage beobachten, wie die Haut reagiert, und das Ganze ohne Druck angehen. So erkennst du leichter, ob etwas deinem Kind wirklich nicht bekommt. Wichtig ist uns aber: Bei Babys gehört das Thema Beikost und mögliche Unverträglichkeiten unbedingt mit der Kinderärztin oder einer erfahrenen Ernährungsfachkraft besprochen, bevor du auf eigene Faust Lebensmittel streichst. Einseitige Diäten können in dem Alter mehr schaden als nützen. Ein entspanntes Umfeld beim Essen hilft der Haut oft mehr, als man denkt.
Ist Beikost bei Baby-Neurodermitis sinnvoll?

Verfasst von Kristin Eifler
Zuletzt aktualisiert am
Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.
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