Allgemein
Aktuelle Statistiken zu Neurodermitis in Deutschland [2026]
7,0 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hatten innerhalb der letzten zwölf Monate eine ärztlich diagnostizierte Neurodermitis, bei Erwachsenen liegt die Lebenszeitprävalenz bei 3,5 Prozent. Diese beiden Zahlen stammen aus den beiden großen Studien des Robert Koch-Instituts, KiGGS für Kinder und DEGS1 für Erwachsene. Als wir selbst mitten in unserer Neurodermitis steckten, haben wir solche Zahlen lange gesucht und dabei vor allem eines gefunden: Angaben ohne Quelle, Prozentwerte ohne Jahreszahl, Hochrechnungen ohne Methodik. Deshalb haben wir für diesen Beitrag alles zusammengetragen, was sich für Deutschland an belastbaren Daten finden lässt. Jede Zahl steht hier mit der Studie, aus der sie stammt, und mit der vollständigen Adresse, unter der du sie selbst nachlesen kannst. Kein Wert ist geschätzt, keiner gerundet, keiner von einer Ratgeberseite abgeschrieben.

Kristin Eifler
21.09.2026

In diesem Artikel
Neurodermitis Prävalenz bei Kindern: 7,0 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind binnen eines Jahres ärztlich diagnostiziert worden.
Neurodermitis Lebenszeitprävalenz bei Erwachsenen: 3,5 Prozent der deutschen Erwachsenen sind von Neurodermitis betroffen gegenüber einer Lebenszeitbetrachtung.
KiGGS und DEGS1 Studien: Diese beiden RKI-Studien liefern die belastbarsten Daten zur Neurodermitis in Deutschland.
In diesem Beitrag
Falls du gerade mitten in einem Schub steckst: Sprich mit deiner Hautärztin über deine Behandlung, bevor du etwas veränderst. Die Zahlen in diesem Beitrag ersetzen keine Diagnose und keine ärztliche Begleitung.
Bevor wir loslegen, ein Hinweis, der beim Lesen viel Verwirrung erspart: Prävalenzen lassen sich nur vergleichen, wenn Zeitraum, Altersgruppe und Falldefinition zusammenpassen. „Aktuell betroffen“, „innerhalb eines Jahres diagnostiziert“, „jemals diagnostiziert“ und „Abrechnungsdiagnose bei der Krankenkasse“ sind vier verschiedene Kennzahlen. Genau daher kommen die unterschiedlichen Prozentangaben, die im Netz nebeneinanderstehen und sich zu widersprechen scheinen. Das in den Tabellen angegebene 95%-Konfidenzintervall (95%-KI) zeigt die Schwankungsbreite, in der der tatsächliche Wert für die Gesamtbevölkerung mit hoher Sicherheit liegt. Je enger dieses Intervall, desto präziser die Schätzung.
Die tragenden Zahlen in diesem Beitrag stammen aus den letzten bundesweiten RKI-Erhebungen: KiGGS Welle 2 (2014–2017) für Kinder und Jugendliche, DEGS1 (2008–2011) für Erwachsene. Seitdem gab es keine neue Erhebung dieser Größenordnung, weshalb diese Werte nach wie vor die belastbarste verfügbare Grundlage für Deutschland sind.
Was Prävalenz bedeutet
Prävalenz beschreibt, wie viele Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum von einer Erkrankung betroffen sind, unabhängig davon, wann diese begonnen hat. Damit unterscheidet sie sich von der Inzidenz, die nur die Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum zählt.
In der Epidemiologie wird zwischen mehreren Formen der Prävalenz unterschieden. Die Punktprävalenz gibt an, wie viele Menschen zu einem exakten Stichtag betroffen sind. Die Periodenprävalenz bezieht sich auf einen definierten Zeitraum, in dem die Erkrankung bestanden hat. Bei der Zwölf-Monats-Prävalenz sind das die letzten 12 Monate vor dem Zeitpunkt der Datenerhebung. Die Lebenszeitprävalenz wiederum erfasst, wie viele Menschen irgendwann in ihrem Leben bereits eine entsprechende Diagnose erhalten haben, selbst wenn sie zum Zeitpunkt der Befragung längst wieder beschwerdefrei sind. Die Einjahresbehandlungsprävalenz gibt an, welcher Anteil einer Bevölkerungsgruppe im Jahr vor der Befragung wegen einer bestimmten Erkrankung in Behandlung war.
Für Neurodermitis ist dieser Unterschied besonders relevant, weil die Erkrankung häufig schubweise verläuft. Jemand kann also zur Lebenszeitprävalenz zählen, ohne aktuell betroffen zu sein, und umgekehrt in der Zwölf-Monats-Prävalenz auftauchen, obwohl die Diagnose schon Jahre zurückliegt.
Wie viele Menschen in Deutschland haben Neurodermitis?
Bei Kindern und Jugendlichen liegt die belastbarste Zahl bei 7,0 Prozent für einen Zwölf-Monats-Zeitraum und bei 12,8 Prozent für „jemals diagnostiziert“ bei Erwachsenen bewegen sich die Werte je nach Definition zwischen 1,45 und 3,7 Prozent. Wir schauen uns die einzelnen Werte gleich genauer an, denn hinter jedem steckt eine andere Frage an die Daten.
Damit du alles auf einen Blick hast, haben wir die wichtigsten bundesweiten Kennzahlen in einer Übersicht gesammelt. Die Quellenspalte führt jeweils direkt zur Studie:
| Gruppe und Zeitraum | Ergebnis | Datenbasis und Quelle |
| 0 bis 17 Jahre, letzte 12 Monate | 7,0 Prozent, 95%-KI 6,4 bis 7,6 | RKI, KiGGS Welle 2 |
| 0 bis 17 Jahre, jemals diagnostiziert | 12,8 Prozent, 95%-KI 12,1 bis 13,6 | RKI, KiGGS Welle 2 |
| Erwachsene, Lebenszeitprävalenz | 3,5 Prozent | RKI, DEGS1 |
| Erwachsene ab 20 Jahren, Abrechnungsdiagnose* | 3,3 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
| Erwachsene, Einjahresbehandlungsprävalenz | 3,7 Prozent | Peer-Review-Auswertung in „Der Hautarzt“ |
| Erwachsene, Punktprävalenz | 1,45 Prozent | Peer-Review-Auswertung in „Der Hautarzt“ |
*Eine Abrechnungsdiagnose ist eine Diagnose, die eine Arztpraxis gegenüber der Krankenkasse zu Abrechnungszwecken angibt. Sie wird auch statistisch ausgewertet, unterliegt dabei aber gewissen Verzerrungen.
| Gruppe | Ergebnis | Datenbasis und Quelle | Erhebungszeitraum |
| 0 bis 17 Jahre, letzte 12 Monate | 7,0 Prozent, 95%-KI 6,4 bis 7,6 | RKI, KiGGS Welle 2 | 2014–2017 |
| 0 bis 17 Jahre, jemals diagnostiziert | 12,8 Prozent, 95%-KI 12,1 bis 13,6 | RKI, KiGGS Welle 2 | 2014–2017 |
| Erwachsene, Lebenszeitprävalenz | 3,5 Prozent | RKI, DEGS1 | 2008–2011 |
| Erwachsene ab 20, Abrechnungsdiagnose | 3,3 Prozent | TK-Neurodermitisreport | 2016–2019 |
| Erwachsene, Einjahresbehandlungsprävalenz | 3,7 Prozent | Peer-Review-Auswertung in „Der Hautarzt“ | 2017–2019 |
| Erwachsene, Punktprävalenz | 1,45 Prozent | Peer-Review-Auswertung in „Der Hautarzt“ | 2017–2019 |
Die Spannweite bei Erwachsenen wirkt auf den ersten Blick verwirrend, ergibt aber Sinn. Eine Punktprävalenz von 1,45 Prozent zählt Menschen, die zum Erhebungszeitpunkt behandelt werden. Die Jahresprävalenz von 3,7 Prozent erfasst zusätzlich alle, die irgendwann im Jahr beim Arzt waren, im Moment der Erhebung aber schubfrei sind. Und die 3,5 Prozent aus DEGS1 zählen jeden, der jemals eine Diagnose bekommen hat, auch wenn die Haut seit zwanzig Jahren ruhig ist.
Absolute Betroffenenzahlen sind schwieriger, weil Deutschland kein vollständiges Neurodermitisregister führt. Die Techniker Krankenkasse rechnet für Kinder und Jugendliche mit rund 1,4 Millionen Betroffenen, auf Basis von 9,4 Prozent bei den unter 15-Jährigen und 5,5 Prozent bei den 15- bis unter 20-Jährigen (TK-Neurodermitisreport).
Häufig zitiert wird außerdem die Angabe der AOK von 2 Millionen Babys und Kindern sowie 2,5 Millionen Erwachsenen. Diese Zahl steht auf einer seriösen Krankenkassenseite, allerdings ohne unmittelbar nachvollziehbare Angaben zu Erhebungsjahr, Altersabgrenzung und Hochrechnungsweg (aok.de). Wenn du eine Zahl zitierst, die vor Kritik standhalten soll, nimm lieber die RKI-Daten.
Wie viele Babys und Kleinkinder sind von Neurodermitis betroffen?
Bei den 0- bis 2-Jährigen liegt die 12-Monats-Prävalenz bei 10,0 Prozent und damit höher als in jeder anderen Altersgruppe. Für viele Eltern ist das die Zahl, die zum ersten Mal das Gefühl gibt, mit dieser Situation nicht allein zu sein.
Die Daten stammen aus KiGGS Welle 2, einer für Deutschland gewichteten RKI-Studie aus den Jahren 2014 bis 2017. Teilgenommen haben 15.023 Kinder und Jugendliche, für die Neurodermitis-Auswertung lagen Angaben zu rund 14.700 Teilnehmern vor. Erfasst wurde jeweils die Elternangabe einer ärztlich festgestellten atopischen Dermatitis, eines atopischen Ekzems oder eines endogenen Ekzems.
Hier siehst du beide Kennzahlen für die Kleinsten nebeneinander:
| 0 bis 2 Jahre | Lebenszeitprävalenz | 12-Monats-Prävalenz | Primärquelle |
| Mädchen | 10,1 Prozent, 95%-KI 7,7 bis 13,1 | 8,8 Prozent, 95%-KI 6,5 bis 11,8 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| Jungen | 12,2 Prozent, 95%-KI 9,0 bis 16,3 | 11,0 Prozent, 95%-KI 8,0 bis 15,1 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| Beide Geschlechter | 11,2 Prozent, 95%-KI 9,2 bis 13,5 | 10,0 Prozent, 95%-KI 8,0 bis 12,3 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
Die Konfidenzintervalle überlappen deutlich, ein sicherer Geschlechtsunterschied lässt sich bei Babys und Kleinkindern aus diesen Daten also nicht ableiten. Und noch etwas ist wichtig: Für Säuglinge unter zwölf Monaten gibt es keine separaten bundesweit repräsentativen RKI-Daten. Die kleinste veröffentlichte Altersgruppe umfasst 0 bis 2 Jahre. Wenn dir irgendwo eine exakte „Babyquote“ begegnet, lohnt sich der Blick darauf, worauf sie sich stützt.
Wie verändert sich die Häufigkeit von Neurodermitis im Lauf der Kindheit?
Die aktuelle Betroffenheit sinkt mit jedem Lebensjahr, während die Zahl derer, die jemals eine Diagnose bekommen haben, weiter steigt. Diese beiden gegenläufigen Kurven erzählen die eigentliche Geschichte der Erkrankung im Kindesalter.
Wir zeigen dir beide Werte für alle Altersgruppen, damit du die Entwicklung selbst nachvollziehen kannst:
| Alter | Lebenszeitprävalenz | 12-Monats-Prävalenz | Primärquelle |
| 0 bis 2 Jahre | 11,2 Prozent, 95%-KI 9,2 bis 13,5 | 10,0 Prozent, 95%-KI 8,0 bis 12,3 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| 3 bis 6 Jahre | 12,4 Prozent, 95%-KI 11,0 bis 13,0 | 8,0 Prozent, 95%-KI 6,9 bis 9,2 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| 7 bis 10 Jahre | 13,6 Prozent, 95%-KI 12,1 bis 15,1 | 7,0 Prozent, 95%-KI 6,0 bis 8,3 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| 11 bis 13 Jahre | 12,7 Prozent, 95%-KI 11,2 bis 14,4 | 5,5 Prozent, 95%-KI 4,6 bis 6,5 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| 14 bis 17 Jahre | 13,7 Prozent, 95%-KI 12,5 bis 15,0 | 5,1 Prozent, 95%-KI 4,3 bis 5,9 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| 0 bis 17 Jahre gesamt | 12,8 Prozent, 95%-KI 12,1 bis 13,6 | 7,0 Prozent, 95%-KI 6,4 bis 7,6 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
Zwischen dem zweiten und dem siebzehnten Lebensjahr halbiert sich die aktuelle Prävalenz von 10,0 auf 5,1 Prozent. Neurodermitis beginnt bei vielen Kindern früh und geht bei einem Teil später in Remission. Bei uns war das anders, Kristin ist mit Neurodermitis aufgewachsen und hat sie bis ins Erwachsenenalter mitgenommen. Wenn du selbst zu denen gehörst, die nicht „herausgewachsen“ sind, dann bist du nicht alleine, auch wenn sich das in der Statistik nach einer Minderheit anfühlt. Was es bedeutet, wenn Neurodermitis beim Baby beginnt und was Eltern in dieser Zeit beschäftigt, haben wir in einem eigenen Erfahrungsbericht festgehalten.
Wie viele Kinder erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Neurodermitis?
2021 wurden 15,2 Neuerkrankungen je 1.000 gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche dokumentiert. Diese Zahl stammt aus einer bundesweiten Abrechnungsdatenstudie, die die Jahre 2013 bis 2021 anhand jährlicher Kohorten untersucht hat. Allein für 2021 umfasste die Datengrundlage 11.828.525 Kinder und Jugendliche.
So hat sich die Inzidenz über die Jahre entwickelt:
| Jahr | Neue Diagnosen | Quelle |
| 2013 | 13,6 Fälle je 1.000 Personen | Kohring et al. 2023 (Zi-Versorgungsatlas) |
| 2020 | 14,3 Fälle je 1.000 Personen | Kohring et al. 2023 (Zi-Versorgungsatlas) |
| 2021 | 15,2 Fälle je 1.000 Personen | Kohring et al. 2023 (Zi-Versorgungsatlas) |
Den Volltext der Auswertung findest du beim Fachjournal unter worldallergyorganizationjournal.org. Die Autoren beschreiben die Inzidenz über den Gesamtzeitraum als weitgehend stabil, der leichte Anstieg zwischen 2013 und 2021 liegt im Rahmen der jährlichen Schwankungen. Und diese Werte beschreiben neue dokumentierte Diagnosen pro Jahr, sie sagen nichts darüber aus, wie viele Kinder insgesamt erkrankt sind.
Nehmen Neurodermitis-Diagnosen in Deutschland weiter zu?
Nein, die Daten sprechen für eine Stabilisierung. Zwischen der KiGGS-Basiserhebung aus den Jahren 2003 bis 2006 und KiGGS Welle 2 aus den Jahren 2014 bis 2017 hat sich die 12-Monats-Prävalenz bei Kindern und Jugendlichen von 7,3 auf 7,0 Prozent bewegt. Ein statistisch signifikanter Anstieg oder Rückgang war dabei nicht zu erkennen (RKI, KiGGS Welle 2).
Die häufig zitierte Behauptung stimmt nicht
Dass Neurodermitis sich in Deutschland immer weiter ausbreite, lässt sich aus den repräsentativen Daten nicht stützen. Das Niveau ist hoch geblieben, aber über gut ein Jahrzehnt nicht weiter gestiegen.
Wie unterscheiden sich Frauen und Männer bei Neurodermitis?
Bei Erwachsenen sind Frauen mit 4,0 Prozent häufiger betroffen als Männer mit 2,5 Prozent, im Kindesalter ist die Verteilung dagegen weitgehend ausgeglichen. Die Erwachsenenzahlen stammen aus dem TK-Neurodermitisreport auf Basis von Routinedaten der Jahre 2016 bis 2019.
Diese Übersicht zeigt dir die Werte nach Alters- und Geschlechtsgruppen:
| Gruppe | Prävalenz | Quelle |
| Ab 20 Jahre insgesamt | 3,3 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
| Frauen ab 20 Jahre | 4,0 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
| Männer ab 20 Jahre | 2,5 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
| Mädchen und junge Frauen 15 bis 19 Jahre | 6,3 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
| Jungen und junge Männer 15 bis 19 Jahre | 4,8 Prozent | TK-Neurodermitisreport |
Im Kindesalter sieht das Bild anders aus. Bei der Lebenszeitprävalenz liegen Jungen mit 13,1 Prozent minimal über den Mädchen mit 12,6 Prozent, bei der 12-Monats-Prävalenz drehen sich die Werte mit 7,4 Prozent bei Mädchen und 6,6 Prozent bei Jungen um (RKI, KiGGS Welle 2). Die Unterschiede sind klein.
Eine Zahl solltest du dabei mit Vorsicht behandeln. Im deutschen Register TREATgermany sind 57,7 Prozent der erfassten Erwachsenen Männer und 42,3 Prozent Frauen (Registerauswertung). Dieses Register erfasst vor allem mittelschwer bis schwer erkrankte Patienten in spezialisierten Zentren. Als Geschlechterverteilung in der Bevölkerung darf man den Wert deshalb nicht lesen.
Wo ist Neurodermitis am häufigsten?
In Ostdeutschland liegt die 12-Monats-Prävalenz bei Kindern mit 9,4 Prozent deutlich über den 6,4 Prozent in Westdeutschland. Dieser Unterschied zeigt sich bei beiden Kennzahlen und stammt aus der repräsentativen RKI-Erhebung.
So verteilen sich die Werte auf beide Großregionen:
| Region, 0 bis 17 Jahre | Lebenszeitprävalenz | 12-Monats-Prävalenz | Primärquelle |
| Ostdeutschland | 15,7 Prozent, 95%-KI 14,4 bis 17,2 | 9,4 Prozent, 95%-KI 8,5 bis 10,3 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| Westdeutschland | 12,2 Prozent, 95%-KI 11,3 bis 13,1 | 6,4 Prozent, 95%-KI 5,8 bis 7,1 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
Woher dieser Unterschied kommt, ist bisher nicht abschließend geklärt. Einen Hinweis liefert die deutsche Geburtskohorte LISAplus. Dort waren Prävalenz und kumulative Inzidenz (der Anteil von gesunden Menschen, die während eines bestimmten Zeitraums neu an einer bestimmten Krankheit erkranken) von Ekzemen bei ostdeutschen Kindern ebenfalls höher, und von elf untersuchten regional unterschiedlichen Faktoren war vor allem der Besuch einer Kindertagesstätte in den ersten beiden Lebensjahren statistisch mit Ekzemen verbunden, mit einer Odds Ratio von 1,56 bei einem 95%-Konfidenzintervall von 1,31 bis 1,86 (Cramer et al. 2010 (Allergy)). Das ist eine statistische Assoziation und kein Nachweis, dass die Kita Neurodermitis verursacht. Infektionen, Expositionen und Familienstrukturen können dabei mitspielen.
Auf Bundeslandebene wird oft eine BARMER-Auswertung für 2018 zitiert, die von Medien wiedergegeben wurde:
| Bundesland | Diagnoserate 2018 | Quellenstatus und URL |
| Sachsen | 5,54 Prozent | Sekundäre Wiedergabe der BARMER-Auswertung bei l-iz.de |
| Thüringen | 5,52 Prozent beziehungsweise mehr als 118.300 Personen | Sekundäre Wiedergabe bei Eisenach Online |
| Schleswig-Holstein | 3,83 Prozent | Sekundäre Wiedergabe der BARMER-Auswertung bei l-iz.de |
| Bayern | 3,82 Prozent | Sekundäre Wiedergabe der BARMER-Auswertung bei l-iz.de |
Diese Bundeslandwerte gehören nicht auf dieselbe Evidenzstufe wie KiGGS, weil sich die vollständige primäre BARMER-Tabelle mit Methodik und allen Bundesländern nicht über eine eindeutig passende Originalpublikation verifizieren ließ. Für eine belastbare Aussage über regionale Unterschiede bleibt die RKI-Erhebung zu Ost und West die bessere Grundlage.
Wie hängt der Sozialstatus einer Familie mit Neurodermitis zusammen?
In den KiGGS-Daten steigt die berichtete Diagnosehäufigkeit mit dem Sozialstatus, Kinder aus Familien mit hohem Sozialstatus haben mit 14,9 Prozent die höchste Lebenszeitprävalenz. Das überrascht viele, weil man bei chronischen Erkrankungen meist das Gegenteil erwartet.
Diese Zahlen zeigen die Verteilung über alle drei Statusgruppen:
| Sozialstatus der Familie | Lebenszeitprävalenz 0 bis 17 | 12-Monats-Prävalenz | Primärquelle |
| Niedrig | 11,1 Prozent, 95%-KI 9,3 bis 13,3 | 5,8 Prozent, 95%-KI 4,4 bis 7,5 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| Mittel | 12,7 Prozent, 95%-KI 11,8 bis 13,7 | 7,0 Prozent, 95%-KI 3,3 bis 7,8 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
| Hoch | 14,9 Prozent, 95%-KI 13,5 bis 16,4 | 8,1 Prozent, 95%-KI 7,1 bis 9,2 | KiGGS Welle 2 (RKI) |
Ein Teil dieses Unterschieds hat vermutlich damit zu tun, wer wie oft zum Arzt geht und wer eine Diagnose überhaupt gestellt bekommt. Die Querschnittsdaten beweisen keine Kausalität, sie beschreiben eine Beobachtung.
Welche Auslöser gelten bei Neurodermitis als häufigste Trigger?
Für Deutschland existiert keine bundesweit repräsentative Primärstudie, die Neurodermitisschübe nach Auslösern erfasst und eine Rangliste ermöglicht. Diese Antwort hat uns bei der Recherche selbst überrascht, weil im Netz ständig Prozentangaben kursieren wie „Stress 42 Prozent, Pollen 30 Prozent, Ernährung 20 Prozent“. Solche exakten Trigger-Ranglisten lassen sich auf keine nationalen Primärdaten zurückführen.
Was seriöse deutsche Institutionen nennen, sind Kategorien möglicher Schubverstärker, ohne Häufigkeitsverteilung. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung führt folgende Faktoren auf (helmholtz-hzi.de):
Allergene
hautreizende Stoffe
mechanische Reize
Infektionen
psychischer Stress
Die Techniker Krankenkasse ergänzt raue Wolle, Reinigungsmittel, relevante Kontaktallergene und extreme Temperaturen (tk.de). Auch hier gibt es keine prozentuale Rangfolge.
Beim Thema Ernährung lohnt ein Blick auf die Zahlen zur Sensibilisierung. Bei Erwachsenen in Deutschland waren in den DEGS-Erhebungen bei rund 50 Prozent allergenspezifische IgE-Antikörper gegen mindestens eines der untersuchten Umweltallergene nachweisbar, 34 Prozent reagierten auf den Inhalationsallergen-Mix SX1 und 26 Prozent auf mindestens ein Nahrungsmittelallergen (RKI Journal of Health Monitoring). Diese Werte gelten für die allgemeine Erwachsenenbevölkerung und sind keine Triggerquoten bei Neurodermitis. Ein positiver Bluttest beweist weder eine klinische Allergie noch, dass ein Nahrungsmittel einen Ekzemschub auslöst.
Die aktuelle S3-Leitlinie ist an dieser Stelle deutlich. Sie verlangt, die klinische Relevanz einer festgestellten Nahrungsmittelsensibilisierung individuell durch diagnostische Eliminations- und Provokationstests zu bestimmen (Leitlinientext). Eine pauschale Eliminationsdiät allein wegen einer Neurodermitis oder eines positiven IgE-Befunds ist damit nicht gerechtfertigt. Wir haben selbst jahrelang Lebensmittel gestrichen, ohne dass sich an der Haut etwas verändert hätte, und wissen, wie viel Energie diese Suche kostet. Unsere Erfahrungen mit histaminhaltigen Lebensmitteln bei Neurodermitis haben wir in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben.
Was wissen wir über Stress als Auslöser bei Neurodermitis?
Psychischer Stress steht in den Aufzählungen der Fachinstitutionen als Schubverstärker, eine deutsche Zahl dazu, wie viel Prozent der Schübe darauf zurückgehen, gibt es allerdings nicht. Was wir dir hier erzählen, ist deshalb unsere eigene Erfahrung und keine Statistik.
Bei uns war Stress der Faktor, der am zuverlässigsten funktioniert hat. Eine anstrengende Woche, ein Konflikt in der Familie, zwei Nächte zu wenig Schlaf, und die Haut hat reagiert. Über Jahre haben wir diese Beobachtung Ärzten geschildert und immer wieder gehört, dass es dafür keinen Beleg gibt.
Was uns dann geholfen hat, war das Verständnis für die beiden Zustände, in denen unser Körper arbeitet. Im Aktionsmodus ist der Sympathikus aktiv, der Teil des vegetativen Nervensystems, der den Körper auf Funktionieren und Durchhalten ausrichtet. Die Energie geht nach außen, Regenerationsprozesse werden heruntergefahren. Im Regenerationsmodus übernimmt der Parasympathikus, unter dessen Einfluss die Energie nach innen fließt, sodass der Körper aufbaut und repariert. Unsere Haut hat sich immer dann beruhigt, wenn wir es geschafft haben, häufiger in diesen zweiten Zustand zu kommen. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag darüber, ob Neurodermitis durch Stress ausgelöst werden kann.
Hinweis: Salben und Medikamente nicht eigenmächtig weglassen
Bitte lass deshalb keine Salben oder Medikamente weg. Bei uns hatten sie in einer Übergangszeit weiterhin ihren festen Platz, und für viele Menschen sind sie in akuten Phasen die Grundlage dafür, überhaupt durch den Tag zu kommen.
Wann beginnt Neurodermitis bei den meisten Betroffenen?
57,0 Prozent der im Register TREATgermany erfassten Patienten geben an, Neurodermitis seit dem Säuglingsalter zu haben. Bis Mai 2021 waren dort 1.180 Erwachsene sowie 99 Kinder und Jugendliche eingeschlossen.
Diese Kennzahlen beschreiben das Register:
| Registerkennzahl | Ergebnis | Quelle |
| Mittleres Alter bei Aufnahme | 42 Jahre | TREATgermany-Registerauswertung |
| Männer | 57,7 Prozent, n = 591 | TREATgermany-Registerauswertung |
| Frauen | 42,3 Prozent, n = 434 | TREATgermany-Registerauswertung |
| Seit dem Säuglingsalter erkrankt | 57,0 Prozent | TREATgermany-Registerauswertung |
| Nach oSCORAD mittelschwer bis schwer | 85,8 Prozent | TREATgermany-Registerauswertung |
Weil 85,8 Prozent der Registerpatienten mittelschwer bis schwer erkrankt sind, beschreiben diese Werte einen besonders belasteten Ausschnitt und nicht alle Menschen mit Neurodermitis. Für die Frage nach dem Krankheitsbeginn passt das Register trotzdem gut, es zeigt, wie viele Erwachsene mit schwerem Verlauf ihre Neurodermitis schon ihr ganzes Leben lang mit sich tragen.
Wie stark belastet Neurodermitis den Alltag von Betroffenen?
Bei mittelschwer bis schwer betroffenen Erwachsenen liegt der Wert für die Lebensqualität im Mittel bei 11,3 von 30 DLQI-Punkten, die Juckreizintensität bei 5,4 von 10. Diese Zahlen stammen aus einer TREATgermany-Auswertung mit 612 Patienten aus 32 Zentren.
So sieht die Belastung im Detail aus:
| Belastungskennzahl | Ergebnis | Quelle |
| Mittleres Alter | 42,6 ± 14,2 Jahre | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
| Objektiver SCORAD | 40,8 ± 16,3 | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
| POEM | 16,3 ± 7,5 | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
| Juckreiz | 5,4 ± 2,7 von 10 | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
| DLQI | 11,3 ± 7,5 von 30 | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
| Dokumentierte Depression | 10 Prozent | TREATgermany-Auswertung (JEADV) |
Auch im Job hinterlässt das Spuren. Bei 228 berufstätigen TREATgermany-Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis lag der durchschnittliche Produktivitätsverlust am Arbeitsplatz innerhalb der vorangegangenen zwei Wochen bei 6 Prozent, wobei die stärksten Zusammenhänge mit depressiven Symptomen (r = 0,68) und Fatigue (r = 0,60) bestanden, gefolgt von Schlafverlust (r = 0,39) und Juckreiz (r = 0,32) (Auswertung). Eine frühere Registerauswertung von 241 Personen berichtete ein mittleres Präsentismusniveau von 9,2 Prozent und eine Work-Limitations-Kennzahl von 17,7 ± 18,1 Prozent (PubMed).
Uns fällt an diesen Zahlen vor allem auf, dass Schlaf und Stimmung stärker mit dem Produktivitätsverlust zusammenhängen als der Juckreiz selbst. Wer nächtelang nicht schläft, verliert Energie an einer Stelle, die auf keinem Hautbefund auftaucht. Was den Juckreiz bei Neurodermitis betrifft und wie wir damit umgegangen sind, haben wir in einem eigenen Beitrag beschrieben.
Was kostet Neurodermitis pro Jahr?
Über alle Schweregrade hinweg entstehen im Mittel 3.616 Euro Jahreskosten pro erwachsenem Patienten, bei mittelschweren bis schweren Verläufen sind es 5.229 Euro. Erhoben wurde das in einer deutschlandweiten Querschnittsstudie mit 1.291 erwachsenen Patienten aus 111 dermatologischen Einrichtungen zwischen August 2017 und Juni 2019. Erfasst wurden direkte medizinische Kosten, Eigenkosten, Fahrten, Reha, Krankenhausaufenthalte und indirekte Kosten durch Arbeitsunfähigkeit.
Diese Aufstellung zeigt die Kosten nach Schweregrad:
| Schweregrad | Mittlere Jahreskosten | Median | Primärquelle |
| Alle Schweregrade, n = 706 | 3.616 ± 6.452 Euro | 874 Euro | Kostenstudie (PubMed) |
| Leichte Neurodermitis, n = 367 | 1.466 ± 3.029 Euro | 551 Euro | Kostenstudie (PubMed) |
| Mittelschwer bis schwer, n = 682 | 5.229 ± 7.538 Euro | 1.791 Euro | Kostenstudie (PubMed) |
Der große Abstand zwischen Mittelwert und Median ist aufschlussreich. Die Hälfte aller Patienten liegt unter 874 Euro im Jahr, während einzelne sehr teure Verläufe den Durchschnitt nach oben ziehen. Unter Annahme einer Erwachsenenprävalenz von 3,7 Prozent schätzt die Studie die jährliche gesamtgesellschaftliche Belastung in Deutschland auf mehr als 2,2 Milliarden Euro (Kostenstudie). Diese Milliardensumme ist eine modellbasierte Hochrechnung der Autoren und keine gemessene Gesamtausgabe.
Wie hoch ist die Lebenserwartung bei Neurodermitis?
Für Deutschland existiert keine bevölkerungsweite Studie, die für Neurodermitis eine verkürzte Lebenserwartung oder verlorene Lebensjahre berechnet. Aussagen wie „Neurodermitis verkürzt das Leben um X Jahre“ lassen sich für Deutschland also nicht belegen. Wenn dir eine solche Zahl begegnet, frag nach der Quelle.
Die größte einschlägige internationale Untersuchung stammt aus Großbritannien und umfasste 526.736 Erwachsene mit atopischem Ekzem sowie 2.567.872 Vergleichspersonen (britische Kohortenstudie zur Sterblichkeit bei atopischem Ekzem). Über alle Schweregrade zusammen lag die adjustierte Gesamtsterblichkeits-Hazard-Ratio bei 1,04 mit einem 99%-Konfidenzintervall von 1,03 bis 1,06. Die absolute Risikodifferenz betrug 62 zusätzliche Todesfälle je 100.000 Personenjahre.
Bei schwerer Neurodermitis fiel der Zusammenhang stärker aus:
| Kennzahl bei schwerer Neurodermitis | Ergebnis |
| Gesamtsterblichkeit | HR 1,62, 99%-KI 1,54 bis 1,71 |
| Infektiöse Todesursachen | HR 2,85 |
| Respiratorische Todesursachen | HR 2,20 |
| Urogenitale Todesursachen | HR 2,10 |
Alle Werte stammen aus derselben britischen Kohortenstudie. Zwei Einschränkungen gehören dazu. Die Studie hat weder eine Lebenserwartung noch verlorene Lebensjahre errechnet, und der dort berichtete Median des Sterbealters von 83,2 Jahren unter den Ekzempatienten ist keine Lebenserwartung und lässt sich nicht auf Deutschland übertragen.
Für den Großteil der Betroffenen mit leichter bis mittlerer Ausprägung ist die Erhöhung des Sterberisikos klein. Deutlich messbar wird sie bei schweren Verläufen, was gegen ein Aussitzen und für eine gute fachliche Begleitung spricht.
Welche Statistiken zu Neurodermitis sind belastbar?
Am belastbarsten sind die beiden RKI-Studien KiGGS und DEGS1 sowie bundesweite vertragsärztliche Abrechnungsdaten. Wenn du für einen Vortrag, eine Arbeit oder ein Gespräch mit deiner Ärztin eine Zahl brauchst, greif zu diesen Quellen.
Diese Datenquellen halten einer kritischen Prüfung stand:
RKI KiGGS für Kinder mit bundesweit repräsentativer, gewichteter Stichprobe, Konfidenzintervallen und definierter ärztlicher Diagnose
RKI DEGS1 als bundesweit repräsentative Gesundheitsstudie für Erwachsene
bundesweite vertragsärztliche Abrechnungsdaten mit sehr großen Fallzahlen, geeignet für Behandlungsprävalenz und Inzidenz
TREATgermany als hochwertige Registerdaten zur mittelschweren und schweren Neurodermitis, allerdings nicht repräsentativ für alle Erkrankten
Bei anderen Angaben lohnt sich mehr Vorsicht. Krankenkassenanalysen unterscheiden sich durch ihre Versichertenstrukturen, Abrechnungsdiagnosen erfassen nur Personen mit Arztkontakt, und Befragungsstudien enthalten Erinnerungs- und Berichtsfehler. Eine Lebenszeitprävalenz liegt immer über einer Punktprävalenz, ein Vergleich dieser beiden Werte ergibt keinen Sinn. Regionale Bundeslandrankings aus Pressemitteilungen sind schwächer als peer-reviewte Primärtabellen. Und Sensibilisierungsquoten aus Bluttests sagen nichts über tatsächliche Neurodermitis-Trigger aus.
Was bedeuten diese Zahlen für dich und deinen Weg?
Zahlen ordnen ein, sie erklären aber nicht, warum deine Haut ausgerechnet in dieser Woche wieder aufgebrochen ist. Uns hat die Recherche trotzdem etwas gegeben, das wir vorher nicht hatten: das Wissen, dass unsere Beobachtungen keine Einzelfälle waren, dass es für die wichtigsten Trigger keine sauberen deutschen Zahlen gibt und dass jede Angabe, die uns ohne Quelle begegnet, erst einmal nichts wert ist. Was uns die Statistik nicht beantworten konnte, war die Frage, warum unser Körper immer wieder in denselben Zustand gerutscht ist. Diesen Teil mussten wir uns selbst erarbeiten, und er hat bei uns mehr verändert als jede Creme davor. Wenn du wissen möchtest, wie unser Weg aussah und was hinter dem Aktions- und dem Regenerationsmodus steckt, melde dich gern zu unserem kostenlosen digitalen Neurodermitis-Informationsabend an. Dort erzählen wir Schritt für Schritt, was wir gelernt haben und warum langfristige Hautgesundheit von innen heraus für uns möglich war.

Bereit, die tieferen Ursachen zu verstehen?
Wenn du wissen willst, warum Cremes alleine nicht die Lösung sind, und du mehr über unseren Selbstheilungsweg lernen möchtest, melde dich gerne zu unserem nächsten kostenlosen und digitalen Neurodermitis Informationsabend an.
Über den Autor:
Kristin Eifler ist Gründerin von Generation Gesund und beschäftigt sich mit moderner Gesundheitsvorsorge, Krankenversicherung und der Frage, wie Menschen medizinische Versorgung langfristig sinnvoll absichern können. Ihr Fokus liegt darauf, komplexe Themen rund um gesetzliche und private Krankenversicherung verständlich, transparent und praxisnah aufzubereiten.
Mit Generation Gesund verbindet sie fundierte Informationen mit einem digitalen Beratungsansatz. Dabei stehen nicht kurzfristige Tarifvergleiche im Vordergrund, sondern individuelle Lösungen, die zur persönlichen Lebenssituation, den gesundheitlichen Prioritäten und den langfristigen Zielen ihrer Kundinnen und Kunden passen.


