Als Erstes durchatmen, denn eure Anspannung überträgt sich, und gerade das versuchen wir aus dem Alltag zu nehmen. Was bei vielen Familien getragen hat, ist eine ruhige Routine: regelmäßig mild eincremen, kurz und lauwarm baden mit sofortigem Nachcremen, Baumwolle auf der Haut, Nägel kurz, Juckreiz sanft kühlen statt kratzen lassen. Beobachte nebenbei, was Schübe anschiebt, in Bezug auf Kleidung, Wetter, Essen und vor allem unruhige oder aufregende Tage, ein kleines Tagebuch macht eure Muster sichtbar. Uns war und ist ein zweiter Blick wichtig: Kleinkinder reagieren stark mit der Haut auf Reizüberflutung, Schlafmangel und Umbrüche wie den Kita-Start. Für verlässlichen Rhythmus, genug Ruhe und eine entspannte Grundstimmung zu sorgen ist deshalb echte Hautpflege von innen. Bei starken, nässenden oder entzündeten Schüben oder Fieber geht bitte zur Kinderärztin. Und seid geduldig mit euch, ihr macht das nicht falsch.
Was kann ich tun, wenn mein Kleinkind Neurodermitis hat?

Verfasst von Kristin Eifler
Zuletzt aktualisiert am
Diese Inhalte geben unsere Erfahrung wieder und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei starken Beschwerden, offener oder nässender Haut und bei Babys und Kleinkindern besprich Veränderungen bitte vorher ärztlich.
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